
Wissenschaftler haben eine Substanz entdeckt, die das Wiederauftreten von Krebs verhindern kann
Deutsche Wissenschaftler haben eine Substanz gefunden, die die Ausbreitung von Krebszellen erfolgreich bekämpft
Forschern der Universität Konstanz ist eine vielversprechende Entdeckung gelungen – sie haben laut Focus.de eine Substanz gefunden, die der Ausbreitung von Krebszellen wirksam entgegenwirkt.
In einer in der Fachzeitschrift Cell Chemical Biology veröffentlichten Studie einer Gruppe um den Biologen Christoph Hauck geht es um die Suche nach einem neuartigen Inhibitor (Substanz, der den Prozess unterdrückt), der der Entwicklung der Onkologie wirksam entgegenwirken kann. Es blockiert Krebszellen und verhindert so deren Eindringen in gesundes Gewebe.
Während des Zellwachstums spielen dabei zwei Gruppen von Enzymen die Hauptrolle: Proteinphosphatasen und Proteinkinasen. Der gefundene Hemmstoff wirkt einem der Enzyme der ersten Gruppe entgegen, das häufig in bösartigen Tumoren in großen Mengen vorkommt, und nimmt so der Krebszelle die Fähigkeit, sich zu bewegen und in der Folge in gesundes Gewebe einzudringen.
Der gefundene Inhibitor wurde wegen seiner Wirksamkeit bei der Verhinderung einer hohen Beweglichkeit von Krebszellen Lockdown genannt.
"Das ist wahrscheinlich noch ein ferner Traum, aber die Tumormetastasierung stoppen zu können, wäre ein großer Schritt nach vorne. Gerade in Situationen, in denen der Primärtumor operativ entfernt werden kann, hängt das mögliche Auftreten von Metastasen wie ein Damoklesschwert über dem Patienten." “, sagte eine der Autorinnen der Studie, Tanja Grimm.
Wie im Material angemerkt, wird die Verwendung von Methoden, die den gefundenen Inhibitor verwenden, jedoch nach langer Zeit Eingang in die angewandte Medizin finden. Daher nennen Wissenschaftler bis dahin die rechtzeitige Erkennung und Behandlung der Onkologie den wichtigsten Weg zur Krebsbekämpfung.