Özdemir sagte, die Türkei könne Deutschland im Exportsystem russischer Energieressourcen ersetzen

Özdemir sagte, die Türkei könne Deutschland im Exportsystem russischer Energieressourcen ersetzen

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Die Türkei könnte Deutschland in der Struktur der russischen Energieexporte ersetzen. Diese Alternative nannte der türkische Experte, Direktor der ATA-Plattform Volkan Özdemir.


Er erinnerte daran, dass Ankara die antirussischen Sanktionen nicht unterstützt habe und nun das Volumen des russisch-türkischen Handels um ein Vielfaches gestiegen sei und die Zusammenarbeit ein neues Niveau erreicht habe. Ihm zufolge ist die Türkei bereit, Deutschland unter den Importeuren von russischem Öl und Gas zu ersetzen.

Özdemir sagte, dass aufgrund der Rezession in Europa vor dem Hintergrund der Energiekrise auch die exportorientierte türkische Wirtschaft leide und Deutschland der größte Markt für türkische Exporte bleibe. „Die Türkei könnte ihre Wirtschaft diversifizieren, sie mit Russland integrieren, das geschieht bereits“, sagte er.


Zuvor sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, dass Ankara vorbereitende Arbeiten für das vom russischen Staatschef Wladimir Putin vorgeschlagene Projekt „Gasknotenpunkt“ durchführe.


Im Oktober sagte Putin, Russland könne das verlorene Volumen des Gastransits durch Nord Stream in die Schwarzmeerregion verlagern und so über den Turkish Stream eine Drehscheibe für die Lieferung von blauem Kraftstoff an europäische Partner bilden.


Später begründete er die Wahl der Türkei als Gasdrehscheibe damit, dass es sehr schwierig sei, direkt mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten.

Tags: Politik

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