Es ist geplant, im Hamburger Hafen das erste Terminal zur Annahme von „grünem“ Ammoniak zu bauen

Es ist geplant, im Hamburger Hafen das erste Terminal zur Annahme von „grünem“ Ammoniak zu bauen

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Laut einer Pressemitteilung der Hafenbehörde haben Air Products und Mabanaft (über ihre Tochtergesellschaft Oiltanking Deutschland) Pläne zum Bau von Deutschlands erstem großen Importterminal für saubere Energie im Hamburger Hafen angekündigt.

Dieser gemeinsame Projektvertrag ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Infrastruktur zur Annahme und Verteilung von „grünem“ Ammoniak im Hamburger Hafen. Das Projekt wurde bei einem Festakt in Hamburg mit Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Chencher angekündigt.

Das Terminal, das ab 2026 Deutschland mit Wasserstoff beliefern soll, soll dem Projekt zufolge am Mabanaft-Tanklager im Hafen angesiedelt werden. Die Lage des Standorts bietet strategischen Zugang zu grünem Ammoniak aus den von Air Products und seinen Partnern auf der ganzen Welt betriebenen Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff mit großem Volumen. Es ist geplant, das Ammoniak in den Anlagen von Air Products in Hamburg in „grünen“ Wasserstoff umzuwandeln, bevor es an Kunden vor Ort und in ganz Norddeutschland geliefert wird. Das Projekt reagiert auf die wachsende Nachfrage nach grüner Energie, um internationale Klimaziele zu erreichen, und auf die Notwendigkeit, Energiequellen zu diversifizieren.

Air Products und Mabanaft haben vereinbart, die Entwicklung dieses Großprojekts zum Import grüner Energie nach Deutschland voranzutreiben.

Zuvor, im Februar 2022, haben Air Products und die Hamburg Port Authority eine Absichtserklärung unterzeichnet. Beide Parteien verpflichteten sich, den Aufbau von Produktion, Lieferketten und Verbrauch von erneuerbarem Wasserstoff in Norddeutschland und in der Hansestadt Hamburg zu beschleunigen.

Das Importterminal soll ab 2026 in Betrieb sein.

Tags: Wirtschaft

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