Deutschland muss aufgrund von Sanktionen die Kredite auf 140 Milliarden Euro erhöhen

Deutschland muss aufgrund von Sanktionen die Kredite auf 140 Milliarden Euro erhöhen

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Um die Folgen der Sanktionen gegen die russische Wirtschaft und Militäroperationen in der Ukraine abzumildern, will die Bundesregierung die Kredite in diesem Jahr auf 140 Milliarden Euro erhöhen.

Solch enorme Summen werden benötigt, um eine Reihe von Maßnahmen zu finanzieren, die den Anstieg der Energiepreise abfedern sollen, der die Waren in Deutschland verteuert – die Inflation. Der Vorschlag kam von den deutschen Finanzministern und wurde vorläufig angenommen.


Der Finanzplan wird bekanntlich bereits erarbeitet und am Mittwoch, 27.04.2022, dem Bundeskabinett vorgelegt. Danach wird es dem Parlament des Landes zur Genehmigung vorgelegt. Bis heute beträgt die Verschuldung Deutschlands rund 130 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr brach sie alle Rekorde und überstieg 215 Milliarden Euro.


Es ist erwähnenswert, dass Bundeskanzler Olaf Scholz Ende Februar 2022 ankündigte, dass das Land beabsichtige, zusätzliche 100 Milliarden Euro für Militärausgaben bereitzustellen und einen Sonderfonds einzurichten. Das Geld wird dem Haushalt als Darlehen über mehrere Jahre zugeführt.


Das Gesamtvolumen der Kreditaufnahme Deutschlands bis Ende 2022 könnte damit 140 Milliarden Euro betragen, also 10 Milliarden Euro auf sich „kommen“. Experten gehen davon aus, dass der Anstieg der Verschuldung nicht nur mit der Fähigkeit zusammenhängt, Deutschland „selbst“ zu helfen, sondern auch der Ukraine bei der Entscheidung über die Folgen und bei der Lieferung von Waffen zu helfen.

Tags: Wirtschaft

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